Wer Internetseiten programmiert, kommt an der Erweiterung Firebug nicht vorbei. Mit ihr ist es möglich, einzelne Elemente im HTML- und CSS-Code genau zu untersuchen. Wer etwa wissen will, wieviel Außen- und Innenabstand ein bestimmter div-Container hat, kann mit Firebug genau sehen, welche CSS-Klassen und Beschreibungen für das Element wirksam sind. Außerdem kann man mit Firebug live das DOM manipulieren. Auf Deutsch: Man editiert den Quelltext einer Internetseite und die Änderungen sind sofort, ohne Reload, im Browserfenster sichtbar. Ideal zum Herumprobieren und Entwerfen neuer Seiten.
[Kleiner Einschub: Wer bis jetzt nur Bahnhof verstanden hat, muss den Artikel auch nicht weiterlesen. Es bleibt beim Technikgebrabbel.]
Webdeveloper jauchzen auf: Bis dato gab es Firebug nur als Firefox-Add-on, nun aber auch in Form einer Erweiterung für Google Chrome und als Bookmarklet für Safari, IE und Opera. Diese Versionen sind zwar abgespeckt, aber die wichtigsten Funktionen sind enthalten.
Firebug für Safari, Opera und IE (als Bookmarklet)
Für Safari, Opera und den IE muss man Firebug Lite als Bookmarklet installieren. Dazu auf getfirebug.com/firebuglite den Link unter “Firebug Lite as Bookmarklet” in die Lesezeichenleiste ziehen oder auf andere Weise als Lesezeichen hinzufügen.
Wenn man Firebug für eine Webseite aufrufen will, einfach auf das Bookmarklet in der Titelleiste klicken und los kann’s gehen.
Kostenloser Download: Firebug Lite (Bookmarklet)
Einfache Firebug-Version für Safari, IE und Opera
Firebug als Google Chrome-Erweiterung
Nutzer von Google Chrome können, dank des seit Chrome 4 integrierten Erweiterungs-Systems, Firebug als “echte” Erweiterung installieren. Diese ist zwar noch als Beta tituliert, funktioniert aber schon sehr gut. Firebug Lite für Google Chrome findet sich in der Chrome Extensions Gallery und hat gegenüber dem Bookmarklet einige Vorzüge.
- JavaScript und Bilder werden vom Rechner des Nutzers geladen (bessere Performance).
- Firebug Lite kann für bestimmte Domains aktiviert werden.
- In der nächsten Version sollen externe Ressourcen eingelesen werden können.
Nachteile von Firebug Lite auf Google Chrome gegenüber Firebug auf dem Firefox
- Kein JavaScript-Debugger
- Kein “Netzwerk”-Reiter
- Funktioniert nicht gut auf Seiten mit Frames
Kostenloser Download: Firebug Lite (Google Chrome-Extension)
Firebug jetzt auch für Chrome
Firebug für Mozilla Firefox
Natürlich soll hier auch nicht der Klassiker unerwähnt bleiben: Im Firefox ist Firebug zuhause, mittlerweile in Version 1.5. Trotz der mittlerweile funktionierenden Fassungen in anderen Browser bleibt die Kombination Firefox + Firebug aufgrund der Stabilität, der vielen Features und der Erweiterbarkeit mit Firebug-Addons auch weiterhin das Nonplusultra für Webentwickler.
Kostenloser Download: Firebug 1.5 (Firefox-Addon)
Firebug klassisch, im Firefox
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2 Kommentare
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