Einen festen Platz in meinen Bookmarks hat die Online-To-Do-Liste TeuxDeux.com. Es handelt sich um ein einfaches Tool zum Verwalten von Aufgaben, die man doch bitteschön nicht vergessen möchte. Neudeutsch: Eine webbasierte ToDo-Liste. Die Oberfläche des kostenlosen Service ist bewusst minimalistisch und funktionsarm gehalten, wirkt jedoch auch sehr elegant. Der Blick des Nutzers soll auf das Wesentliche gelenkt werden, nämlich die zu erledigenden Aufgaben.
Zu den TeuxDeux-Funktionen: Man hat stets die fünf Tage der aktuellen Arbeitswoche im Blick, der aktuelle Tag ist rot markiert. Neue Aufgaben trägt man über ein kleines Textfeld oben an jedem Tag ein. Erledigte Aufgaben klickt man einmal an, daraufhin werden diese durchgestrichen (auch ein komplettes Löschen ist möglich). Nicht erledigt Aufgaben werden automatisch in den nächsten Tag übernommen. Es können keine Priorisierungen und Kategorisierungen der Aufgaben vorgenommen werden. Allerdings kann man die Anordnung der Aufgaben per Drag&Drop verändern, so verschiebt man auch Aufgaben in andere Tage. Sehr praktisch ist die Spalte “Someday”, in die man Aufgaben ohne festes Datum eintragen kann.
Tipp: Zum Kategorisieren von Aufgaben verwende ich kurze Hashtags im Twitter-Stil. Weil’s übersichtlicher ist, stelle ich diesen voran. Ein Beispiel: Den ToDo-Eintrag, dass ich für’s LoadBlog noch einen Artikel über TeuxDeux schreiben wollte, kürze ich so ab:
#lb teuxdeux
TeuxDeux wird von Swiss Miss und Fictive Kin entwickelt. Eine iPhone-App und eine Anwendung für Adobe Air sind bereits in Arbeit.
TeuxDeux (kostenloser Webservice)
ToDo-Tool im Browser
Fazit: Für meine Zwecke ist TeuxDeux absolut ausreichend – im Vergleich zu mit Funktionen angereicherten Task Management-Tools wie Outlook und Thunderbirds Lightning-Addon oder den von Google stiefmütterlich behandelten Tasks im Google Calendar ist mir das flüssige und spartanische TeuxDeux lieber, weil ich es simpel und zugänglich mag.
Welche Tools nutzt Ihr zur Selbstorganisation? Outlook-Reminder? Post-It-Software? Beharrt ihr etwa gar auf der anachronistischen Papier-und-Stift-Methode? Lasst es uns wissen – in den Kommentaren.
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Hi :)
auf deine Frage hin: Welche Tools nutzt Ihr zur Selbstorganisation?
Nach über 8 Jahren Projektmanagement im gehobenen IT Bereich gibts für mich nur mehr was minimalistisches. Habe früher alles ausprobiert, von Mindmanager Methoden, ToDo Lists, Outlook Aufgaben/Reminder, spezielle Tools … das effektivste für mich ist:
- Morgens beim Kaffee auf einen Zettel die wichtigsten Dinge aufschreiben die mir im Kopf herumschwirren… so ein kleines persönliches Brainstorming
- danach Priorisieren, wenn nicht sofort erledig- oder delegierbar setz ich mir einen Termin in iCal (oder früher Outlook)
Nebenbei schwör ich auf die Post-IT Methode :) … alles was mir unter Tags in den Kopf kommt und ich nicht gleich erledigen kann/möchte notier ich mir kurz auf ein Post-IT und klebs an die Wand/Tür … beim nächsten Zeitfenster geh ich die dann durch und wieder das selbe spiel… sofort erledigen was geht, das andere delegieren oder planen.
Webgreetings Norbert