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Welcher Browser ist der beste? Teil 1: Firefox und Opera

Verschiedene Browser-LogosWelcher Browser ist der beste, schnellste, sicherste, stabilste? Das sind Fragen, die sich jeder irgendwann stellt, der sich intensiver mit dem Netz auseinandersetzt. Insbesondere nach dem jüngsten Internet Explorer-Fiasko sind diese akuter denn je. In eine Runde von Experten gefragt, erhält man auf die Frage nach DEM besten Browser leider grundsätzlich mehr Meinungen und Informationen, als einem lieb ist.

Das LoadBlog bringt Ordnung in die Kakophonie der Meinungen. Wir stellen in 3 Teilen die 5 großen Browser und einige hoffnungsfrohe, aber unbekannte Vertreter vor.

Mozilla Firefox: Der DIY-Browser

Mozilla Firefox
Mozilla Firefox: Meiner sieht so aus, und deiner?

firefox-logoGeht man davon aus, dass die meisten Internet Explorer (IE)-Nutzer ihren Browser einfach nur “Auf Internet klicken” nennen, ist Firefox der wohl bekannteste Browser. Nach mehr als 5 Jahren hat es der Browser mittlerweile geschafft und ist – zumindest im deutsschprachigen Bereich – verbreiteter als jeder andere Browser. Das nicht zuletzt wegen seiner enthusiastischen Fanbase, die den Firefox auch gern bei weniger PC-versierten Zeitgenossen als Browser einrichtet. Aber warum eigentlich?

Streng genommen ist der Firefox kein überragend guter Browser. In Sachen Geschwindigkeit wird er mittlerweile von fast allen Browsern überholt. Der Firefox hat bis dato eher wenig Innovationen in den Browsermarkt eingebracht, die Performance lässt zu wünschen übrig. Nicht zu vergessen die zahlreichen Sicherheitslücken, die regelmäßig auftauchen, aber immerhin zeitnah geflickt werden. Firefox mag zwar ein Musterbeispiel dafür sein, was mit einem offenen Programmieransatz erreicht werden kann, aber als “nacktes” Programm beeindruckt Firefox wenig.

Der Grund, warum Firefox dennoch auf keinem Internet-Rechner fehlen darf, sind die tausenden Addons für alle nur erdenklichen Zwecke und die hervorragende Einstellungsmöglichkeiten in puncto Optik und Funktionalität. (Wir im LoadBlog haben bereits viele Firefox-Tipps veröffentlicht). Dank dieser umfassenden Anpassbarkeit wird Firefox für jeden Nutzer zum individuellen Super-Browser.

Schlüsselfakten zum Firefox

Ressourcenverbrauch: Mittel bis hoch (je nach installierten Addons), insbesondere CPU-Auslastung
Stabilität: Mittel bis schlecht
Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit: Herausragend
Hauptzielgruppe: Bastler

Tipps zu Firefox:

Firefox downloaden:

Download-PfeilKostenlos downloaden: Firefox 3.5.7 (Windows, Mac, Linux)
Der Fuchs, der die Welt verändert hat

 

Opera: Der clevere Underdog

opera-screenshot
Opera: Der BrØwser aus NØrwegen

opera-logoDer norwegische Opera-Browser existiert seit 13 Jahren mit einer sehr wechselhaften Geschichte (ursprünglich Payware und Nutzung der Internet Explorer Engine) am Browser-Markt und hat eine kleine, aber sehr eingeschworene Fanbasis. Testet man den Browser auf Herz und Nieren, erscheint deren Enthusiasmus durchaus nachvollziehbar. Zwar ist das Standard-Design (kantig, etwas klobig und dunkel) nicht jedermanns Sache, aber in Sachen Geschwindigkeit spielt Opera in der ersten Liga. Außerdem entdeckt man an jeder Ecke des Browsers ein kleines, cleveres Feature. Die JavaScript-Engine ist sehr schnell und auch der Webseitenaufbau geht flott vonstatten. Die gefühlt sehr hohe Geschwindigkeit wird jedoch erkauft durch zum Teil “herumhüpfende” Grafiken beim Seitenaufbau, zumindest in der aktuellen Version.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Opera eine eierlegende Wollmilchsau sein will. Das Programm ist in geradezu erstaunlichem Maße vollgepfropft mit Funktion, die zwar – gottseidank – die Performance des Browsers nicht beeinträchtigen, aber eben mutmaßlich vom Großteil der Nutzer auch nicht genutzt wird. Opera enthält unter anderem ein E-Mail-Programm, eine Widget-Engine, einen BitTorrent-Client, einen Notizblock, Bookmark-Synchronisierung, einen Dateiserver und einiges mehr. Bei aller Kritik an dieser Bloatware-Tendenz ist dies aber auch ein Punkt, den Opera-Fans an ihrem Browser schätzen: Anstatt den User zu animieren, sich seinen Browser in einem ständigen Prozess des Entdeckens, Testens, Verwerfens und Behaltens selbst zu erfinden, liefert der Browser die wichtigsten Tools und Funktionen gleich mit. Opera verfolgt eben einen anderen Ansatz, der nicht zwingend schlechter sein muss: Sofort loslegen statt umfassend anpassen.

Nicht übersehen sollte man, dass viele Browser-Innovationen von Opera ausgingen, etwa Tabs, Mausgesten, Seitenzoom und eine Startseite, die die am häufigsten besuchten Seiten anzeigt. Man kann davon ausgehen dass, sobald Opera ein neues Feature vorstellt, innerhalb von wenigen Tagen ein Add-on für den Firefox bereitsteht, das diese Funktion nachbildet.

Schlüsselfakten zu Opera

Ressourcenverbrauch: Mittel bis gering
Stabilität: Sehr gut, außer bei schlecht programmierten Websites
Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit: Schlecht
Hauptzielgruppe: Die-Hard-Fans, Web-Einsteiger mit wenig Probierambitionen

Tipps zu Opera:

Opera downloaden

Download-PfeilKostenlos downloaden: Opera 10.10 (Windows,Mac, Linux)
Der Browser für Fundis

Im zweiten Teil unserer Serie stellen wir Apple Safari und Google Chrome vor, werfen aber auch einen – hoffentlich – unbefangenen Blick auf den Internet Explorer. Kommentieren könnt ihr aber jetzt schon. Welchen Browser bevorzugt Ihr und welche Features schätzt ihr daran am meisten?







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15 Kommentare
  1. Marcus
    Erstellt am 19. Januar 2010 um 21:44 | Permanent-Link

    Ich nutze den Firefox und Google Chrome. Der Firefox ist aufgrund der Anpassungsmöglichkeiten bei mir unheimlich beliebt. Seit ein paar Monaten starte ich desöfteren lieber Chrome, weil die Geschwindigkeit einfach mal viel besser ist. Und wenn die Entwicklung mit Chrome so weitergeht, dann wird es auch sehr viele Addons geben und der Firefox wird es sehr schwer haben!

    • Erstellt am 20. Januar 2010 um 10:35 | Permanent-Link

      @Marcus:
      Dieselbe Kombination und dieselben Argumente bei mir. Chrome startet auf meinem Heimrechner in einer Sekunde, Firefox braucht (gefühlt) 10 Sekunden, ähnliches gilt für den Seitenaufbau und die gerelle Performance, z.B. bei der WIedergabe von YouTube-Videos. Außerdem habe ich mit Chrome (Dev-Version!) wesentlich weniger Hänger und Abstürze als der “stable” von Firefox. Firefox verwende ich nur noch für bestimmte Aufgaben, etwa wenn ich Firebug brauche (kommt selten genug vor), ansonsten bin ich gespannt, was die Chrome Extensions demnächst noch hergeben. Interessanterweise höre ich in meinem Umfeld auch von immer mehr Umstiegen auf Chrome. Das scheint ein Trend zu sein.

  2. Erstellt am 20. Januar 2010 um 11:07 | Permanent-Link

    Ich nutze fast ausschließlich Firefox. Ich fühle mich mit dem einfach am wohlsten. Es gibt genügend Add-Ons, um ihn auf meine unterschiedlichen Bedürfnisse (privat, beruflich) anzupassen und ihn sicher zu machen.
    Manchmal nutze ich auch Opera, er ist eindeutig schneller und mag auch viel Komfort bieten, aber Nutzer sind Gewohnheitstiere und bisher hatte ich nicht die Geduld mich an die Opera-Umgebung zu gewöhnen, um ihn voll auszuschöpfen.

    Chrome würde ich selbst dann nicht nutzen, wenn er 10 mal schneller wäre als andere Browser. Die Datenkrake unterstütze ich nicht.

  3. Calladin
    Erstellt am 21. Januar 2010 um 18:25 | Permanent-Link

    Opera, ganz klar – und mit der neuen JS Engine die mit der 10.50 kommen wird (Carakan) ist der einzige Kritikpunkt beim surfen für mich (die im Vergleich zu Chrome langsamere JS Engine) auch gefixt, nur Dragonfly könnte noch etwas gepimpt werden, aber anderer Seits ist es ja auch in der Alpha. Und man muss auch sagen das der E-Mail / RSS Client in Opera wirklich gut ist.

    • Erstellt am 22. Januar 2010 um 10:15 | Permanent-Link

      @Calladin: Na, über den E-Mail-Client hört man aber auch Gegenteiliges. Wobei ich zugeben muss, mich mit dem nicht so intensiv beschäftigt zu haben

  4. Erstellt am 27. Januar 2010 um 21:13 | Permanent-Link

    Bei Opera “Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit: Schlecht”?

    Was soll man an einem Browser, der (fast) alles bietet, was das Herz begehrt, noch erweitern und anpassen? Außer den Skins – und das geht bei Opera m.E: besser und komfortabler als bei allen anderen Browsern (soweit das dort überhaupt möglich ist).

  5. Mac
    Erstellt am 31. Januar 2010 um 18:10 | Permanent-Link

    “Opera, der Browser für Fundis?” da muss ich doch widersprechen. Bis jetzt hatte ich eher den Eindruck, dass Firefox von einer verschworenen Fundi-Gemeinde gepusht worden ist und zwar nicht unbedingt mit sachlichen Gründen, sondern mit Argumenten wie: ist Open-Source, kann man unendlich anpassen (wofür?), ist sicherer (wirklich?), ist nicht IE. Jetzt, wo Firefox zum Mainstream geworden ist, blättert der Lack des Alternativen langsam aber sicher ab.
    Warum ich Opera bis auf wenige Ausnahmen schon seit Jahren nutze, ist die Tatsache, dass ich ihn für die tägliche Arbeit am besten verwenden kann. Mein Killer-Feature ist dabei der integrierte E-Mail-Client, den ich brauche und der viel weniger schwerfällig und überladen ist als Thunderbird und sich mit Google-Imap viel besser synchronisieren lässt ohne irgendwelches Tweaken.

  6. Erstellt am 3. Februar 2010 um 21:48 | Permanent-Link

    Autsch, da kriegt aber Firefox ganz schön sein Fett ab – leider stimme ich euch da in den meisten Punkten zu: Firefox war eigentlich nie so gut wie sein Ruf. Jedoch hat sich mit der neueren Version 3.6 doch auch bei der Geschwindigkeit wieder etwas getan. Was mich an Mozillas Werk viel mehr nervt ist die Tatsache, dass der Browser ewig braucht um einmal zu starten.
    Da bevorzuge ich heute doch lieber Opera oder Iron, dem deutschen “Ableger” von Googles Chrome. Mehr dazu gibts auch bald auf meiner Seite.

  7. Katrin
    Erstellt am 25. März 2010 um 00:00 | Permanent-Link

    Naja, diese Aufstellung ist nicht sehr objektiv.
    Firefox verbraucht bei mir im Taskmanager weniger Ressourcen als Opera und das obwohl ich ne Menge Addons bei FireFox nachinstalliert habe.
    Firefox unsicher? Mit Noscript ist es fast der sicherste Browser überhaupt. “nackter Browser”? Was soll denn ein Browser noch alles können außer im Internet zu surfen?

    Opera ist mit Abstand das beste Produkt auf dem Browsermarkt, es fehlt aber an guten und stabilen Widgets und kleinen Addons für die Statusbar.
    Die Email- und RSS-Funktion übertrumpft THunderbird bei weitem und sogar Feeds können mit Filterlisten beliebig an den persönlichen Geschmack angepasst werden.
    Bin gespannt was Teil zwei für “neue Einblicke” bringen wird..

    • Daniel
      Erstellt am 2. April 2010 um 05:41 | Permanent-Link

      Ich habe auch mal vor langem Fierfox benützt, bin dann aber durch einen Freund auf den Opera umgestiegen, und ich muss sagen ich würde niemals mehr auf den Fuchs wechseln.
      Gründe:
      Unsicher ACID test
      Fierfox Absturzmonster
      Addons, wer braucht den ganzen Müll wirklich? Keiner jeder hat 100 Apps drauf und weiss von 80% nicht mal wozu die sind!
      Verbesserungen im Fuchs, eher das Gegenteil, wird immer schlechter der Browser.
      Schnelligkeit, naja der Burner ist der ja auch nicht gerade, gerade beim ersten öffnen, und ob ich 2 sek früher im Netz bin ist mir eigentlich auch wayne :-).
      Opera email Client, benütze ich nicht da ich Outlook habe.

      Fazit:
      Der Opera hat alles integriert ohne das ich noch extra irgendwelche Apps von Herstellern die kein Mensch kennt installieren muss. Gebe ihm dafür eine Note 1,5 und bleibe ihm weiter treu.

  8. Erstellt am 29. April 2010 um 16:29 | Permanent-Link

    Ich persönlich bevorzuge Firefox hauptsächlich wegen dem Addon Quirk search status, das gibt es leider für andere Browser nicht. Darin liegt meiner Meinung nach auch der Vorteil von Firefox – die sinnvollen Erweiterungen.

    • Stephan
      Erstellt am 2. Mai 2010 um 08:19 | Permanent-Link

      Ich benutze den Browser Opera jetzt schon seit gut drei Jahren. Und ich bin voll und ganz von diesem Browser überzeugt. Das Browsen und der integrierte E-Mailclient zählen für mich zu dem besten was es auf dem Markt gibt. Einfach, schnell und unkompliziert. Und vor allem sicher. Für mich stellt sich die Frage eines guten Browsers schon lange nicht mehr. Die Masse benutzt IE und Firefox und die schlauen benutzen “Opera” Wer ihn nicht selber mal testet ist selber schuld. Dieser Browser macht die wenigsten, (wenn überhaupt) negativen Schlagzeilen. Ganz im Gegensatz zu dem Browser aus Redmond oder des Flickschustereibrowsers “Firefox”
      Ich kann nur empfehlen den Browser Opera mal auszuprobieren!
      Aber wie heißt es doch so schön: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht…
      Viele Grüße von einem, der von dem Browser Opera voll und ganz überzeugt ist.

  9. Michael
    Erstellt am 4. Mai 2010 um 09:59 | Permanent-Link

    Ich benutzt jetzt schon seit 5 Jahren Opera und er ist einfach für mich der stabilste und innovativste. Probiere zeitweise auch die anderen Browser aus (Firefox, IE, Google) sobald neue Versionen kommen aber keiner kommt meiner Meinung nach an Opera ran. Auch in der Firma wo ich arbeite sind alle umgestiegen und sind begeistert.

    Mfg Michael

  10. mowie
    Erstellt am 31. Mai 2010 um 15:09 | Permanent-Link

    Werde mich jetzt auch von FF verabschieden. Die vielen Features sind ja nett, die vielen Abstürze leider nur ärgerlich. Seitdem ich den FF nur noch per Task-manager schließen kann, ist jetzt wirklich Schluß mit lustig. Da helfen auch keine Tips zum deinstalieren von add-ons, weil die erstmal installiert sein müßten. Good bye Fire Fox. Ich probiers jetzt mal mit opera.

  11. rothom
    Erstellt am 13. Juli 2010 um 00:08 | Permanent-Link

    Opera ist bei mir der Standard-Browser seit der 3.64 und obwohl ich zwischendurch mal immer wieder etwas fremd gegangen bin, bin ich letzten Endes doch immer wieder zum Opera zurück. Sicherlich, er hat sehr viele Features, aber die sind gut unter der Oberfläche verpackt und fallen nicht störend in’s Visier. Und welche Extensions FF auch haben mag, so bietet Opera alle essentiellen Features. Auch mein Hauptaugenmerk liegt bei den Mausgesten, dem Mail-Client oder den sehr individuellen Einstellungen, zu denen Opera fähig ist. Opera ist klein, schnell und zuverlässig.


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  3. Von Anonymous am 15. Juni 2010 um 06:37

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