Wenn das so weitergeht mit der Hitze, bleibt einem in diesem Sommer nicht viel übrig, als ab und zu in einen Badesee, ins Meer oder Freibad zu springen. Nicht, dass das ein Grund zum Beschweren wäre – eher im Gegenteil. Von Berlin bis Bayern, von Hessen bis Schleswig-Holstein: Wir haben die Badeseen- und Strandbäder-Infos für Deutschland zusammengestellt, mit Google Maps, regionalen Karten der Freibäder, Strände und Badestellen sowie den aktuellen Daten zu Wasserqualität und Algen.
Badeseen auf Google Maps
Die europäische Umweltbehörde sammelt die Wasserqualitäts-Daten aller Badeseen der Mitgliedsländer und zeigt sie auch auf Google Maps und Bing Live Maps an. Die Übersichtsseite ist etwas umständlich, führt aber zum Ziel, die Badeseen in der Umgebung und ihre Wasserqualität zu finden:
Also zunächst das Bundesland unter “Germany” auswählen, dann die genauere Region, und schließlich hinten auf das Google- oder Live-Maps-Symbol klicken. Dann erhält man eine Karte mit den offiziellen Badestellen der Region, auf der auch die Wasserqualität der vergangenen Jahre eingezeichnet ist:
Das funktioniert natürlich für jedes beliebige europäische (Urlaubs-)Land. Für die aktuellen deutschen Qualitätswerte muss man allerdings direkt zu den Bundesländern gehen:
Aktuelle Wasserqualität in Deutschland
Badeseen sind Ländersache: Die einzelnen Bundesländer prüfen regelmäßig die Wasserqualität sowie Algendichte und listen die offiziellen Freibäder und Badestellen auf. Hier die Informationsstellen für die einzelnen Länder:
Baden-Württemberg – Baden in Baden und in Schwaben: Die Landesanstalt für Umwelt präsentiert eine interaktive Badesee-Karte und die aktuellen Wasserqualitäts-Werte.
Bayern – Vom Badewannensee bis zum Meister-Eder-See: Bayern nennt die offiziellen Bäder gleich EU-Badestellen und zeigt ihre Lage und Qualität auf einer Landkarte.
Berlin – Und dann nichts wie raus zum Wannsee: Das Landesamt bietet eine Karte mit den offiziellen Badestellen an und zeigt die Wasserqualität im Überblick – noch ist alles im grün-gelben Bereich.
Brandenburg – viele Geheimtipps unweit von Berlin, mit Badestellenkarte und der Überblicks-Liste mit Gesundheitswerten.
Bremen – die Informationsstelle Wasser bietet die Badestellen in Bremen als PDF, Temperatur- und Schmutzwerte sowie Informationen zu Blaualgen und Co.
Hamburg – Sommerbäder und Seen: Die Behörde für Stadtentwicklung zeigt aktuelle Daten und Kartenmaterial.
Hessen - Egal ob Frankfurt, Giessen, Offenbach oder Darmstadt – der nächste Badesee ist in Hessen nicht weit.
Mecklenburg-Vorpommern – die Seenplatte bietet hunderte Möglichkeiten zum Baden. Die interaktive Karte zeigt, wo die Wasserqualität am besten ist.
Nordrhein-Westfalen – auch hier waren die Werte im vergangenen Jahr sehr gut oder gut – zu finden auf der Badegewässerkarte Nordrhein-Westfalen.
Niedersachsen – die Karte zeigt sowohl die aktuellen Werte, als auch auch die der vergangenen Saison.
Rheinland-Pfalz – das Ministerium für Umwelt bietet die Badeseen in Listenform, als Landkarte und aufgestaffelt nach Kreisen.
Saarland – das kleine Bundesland beschreibt neben der Wasserqualität auch gleich noch, wie man zu den Seen hinkommt.
Sachsen – Sachsen gibt fast überall grünes Licht: Übersichtlich aufgelistet mit Karte, Ampel-Anzeige und Kommentar.
Sachsen-Anhalt - über 70 Badestellen hat Sachsen-Anhalt und präsentiert sie als übersichtliche Google Map und als Liste.
Schleswig-Holstein – neben Nord- und Ostsee hat das nördlichste Bundesland auch einige Seen zu bieten. Außer der Übersichtsseite betreibt das Land auch die Seite Algenreport.de.
Thüringen – auch in Thüringen ist die Badesaison eröffnet, alle Seen sind aktuell zum Baden geeignet – hier der Überblick mit Karte.
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[...] Den Körper mit Wasser kühlen: Allgemein gilt, dass Wasser zum Abkühlen nicht zu kalt, sonder eher lauwarm sein sollte. Richtig kaltes Wasser bringt den Kreislauf in Schwung und setzt damit die Körperfunktionen zum Aufwärmen in Gang. Am schnellsten erfrischt natürlich eine Dusche, tagsüber einige Spritzer Wasser ins Gesicht oder in den Nacken helfen aber auch schon. Ein lauwarmes Fußbad erfrischt schnell und kühlt den gesamten Körper herunter. Hier und da liest man auch von dem Trick, nasse Socken oder in feuchtes T-Shirt anzuziehen. Oder man stürzt sich, so man dazu in der Lage ist, gleich in den Badesee (Infos zu Lage und Wasserqualität der Badeseen). [...]